Fünf regionale Alternativen zu exotischen Superfoods

Exotische Superfoods wie Avocado, Chiasamen, Gojibeeren, Acaibeeren und Quinoa liegen heutzutage besonders im Trend. Ihnen wird eine hohe Menge und diverse Kombination wichtiger Nährstoffe nachgesagt. Allerdings haftet ihnen auch der Ruf an, sehr umweltschädlich zu sein. Der Ruf ist auch nicht unbegründet: alleine der deutlich längere Transportweg sorgt für einen erhöhten Ausstoß von Treibhausgasen. Weiterhin müssen für den Anbau von Superfoods massenweise Wälder gerodet werden.

Fünf regionale Alternativen zu exotischen Superfoods
Exotische Superfoods wie Avocado, Chiasamen, Gojibeeren, Acaibeeren und Quinoa liegen heutzutage besonders im Trend. Ihnen wird eine hohe Menge und diverse Kombination wichtiger Nährstoffe nachgesagt. Allerdings haftet ihnen auch der Ruf an, sehr umweltschädlich zu sein. Der Ruf ist auch nicht unbegründet: alleine der deutlich längere Transportweg sorgt für einen erhöhten Ausstoß von Treibhausgasen. Weiterhin müssen für den Anbau von Superfoods massenweise Wälder gerodet werden. Auch der Wasserverbrauch ist oftmals ein vielfaches höher und kommt in ohnehin schon trockenen Gebieten besonders negativ zum Tragen. Daher lohnt es sich, Alternativen, die sich direkt aus der Region am besten vom lokalen Bauern beziehen lassen, genauer anzuschauen.

Walnüsse statt Avocado

Avocados erfreuen sich aufgrund ihres hohen Gehalts an ungesättigten Fettsäuren einer großen Beliebtheit als Superfood. Doch dabei können Walnüsse uns genauso gut damit versorgen. Außerdem sind sie regional anbaubar und können gut gelagert werden. Auch Lein- oder Rapsöl können unseren Körper mit hohen Mengen ungesättigter Fettsäuren versorgen.

Leinsamen statt Chiasamen

Für viele ernährungsbewusste Menschen sind Chiasamen aus dem morgendlichen Müsli nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder, denn sie sind voll mit Omega-3-Fettsäuren, Protein und Ballaststoffen. Die regionale Alternative hierzu sind Leinsamen. Sie bieten dieselbe Kombination und Menge aus Inhaltsstoffen, kommen aber aus unserer Region.

Johannisbeeren statt Gojibeeren

Aufgrund des hohen Vitamin C Gehalts sind Gojibeeren ebenfalls eine beliebte Zutat in Müsli. Als vollwertiger Ersatz aus der eigenen Heimat können dabei Johannisbeeren eingesetzt werden. Man kann sie auch relativ problemlos im eigenen Garten wachsen lassen.

Blaues Obst statt Acaibeeren

Die in Acaibeeren enthaltenen Antioxidantien schützen den Körper vor schädlichen Oxidationsprozessen. Dabei wird verhindert, dass die Membranen der Zellen des Körpers Schaden nehmen. Blaues Obst wie dunkle Trauben oder Heidelbeeren erfüllen dabei genau die selbe Funktion und sind bei uns heimisch.

Hirse und Hafer statt Quinoa

Quinoa ist besonders bei Veganern beliebt, da dieser für ein rein pflanzliches Lebensmittel Protein mit außergewöhnlich hoher Wertigkeit aufweist. Das heißt es lässt sich vom Körper sehr gut verwerten. Als Bonus ist auch viel Eisen enthalten. Doch auch hier gibt es geeignete Alternativen. Hafer enthält fast die selben Nährstoffe und wenn man eine glutenfreie Variante bevorzugt, kann auch Hirse verwendet werden.

Fazit

Es fällt auf, dass für viele hochgelobte und exotische Superfoods altbekannte und regionale Alternativen existieren. Bei diesen gibt es in Bezug auf Inhaltsstoffe keinerlei Abstriche. Das Gegenteil ist der Fall. Denn durch die kurzen Transportwege sind die regionalen Superfood-
Alternativen vom Bauern deutlich frischer. Vermutlich wird unser Augenmerk nur aus marketingtechnischer Sicht auf die ausgefalleneren, aber umweltschädlicheren Lebensmittel gelenkt.

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